Segeln in Kroatien.
1.244 Inseln, fünf Reviere, ein verlässlicher Sommerwind: Kroatien ist das vielseitigste Segelrevier des Mittelmeers. Fahrt mit der Maus über die Karte – jede Station zeigt Namen, Revier und Charakter.
1.244 Inseln, fünf Reviere, ein verlässlicher Sommerwind: Kroatien ist das vielseitigste Segelrevier des Mittelmeers. Fahrt mit der Maus über die Karte – jede Station zeigt Namen, Revier und Charakter.
Kaum ein Revier verzeiht so viel und belohnt so schnell wie die kroatische Adria: Die Inselketten liegen wie Wellenbrecher vor der Küste, die nächste geschützte Bucht ist selten mehr als eine Stunde entfernt, und der Maestral liefert im Sommer fast täglich planbaren Segelwind. Gleichzeitig reicht die Bandbreite von einsamen Nationalpark-Ankerplätzen bis zu Hafenstädten, die seit der Antike bewohnt sind.
Dieser Guide gibt euch den Überblick fürs Segeln in Kroatien: die fünf Reviere von Nord nach Süd, die beste Anreise, die drei Winde der Adria und die Frage, wann sich welcher Monat lohnt. Für den direkten Vergleich der Reviere – Distanzen, Wind, Inseldichte, Einsteigertauglichkeit – haben wir einen eigenen Beitrag:
Von der Kulturküste Istriens bis zu den Stadtmauern Dubrovniks – jedes Revier segelt sich anders. Von Nord nach Süd, wie auf der Karte oben.

Pula, Rovinj, die Brijuni-Inseln und der Limski-Kanal: Kroatiens nördlichstes Revier bietet kurze Distanzen entlang der Küste, viel Kultur und einen ganz eigenen, fast italienischen Charakter. Inseln gibt es hier wenige – dafür Hafenstädte, in denen man gerne hängen bleibt.

Zwischen Istrien und Dalmatien liegt die Kvarner Bucht mit großen, grünen Inseln und mittleren Schlaggrößen. Das Revier ist deutlich ruhiger als der Süden – dafür solltet ihr die Bora respektieren, die hier am Velebit-Kanal am kräftigsten fällt.

Ein geschütztes Revier zwischen Nationalparks, UNESCO-Welterbe und kristallklaren Buchten: Ab Šibenik trennt euch nur ein kurzer Tagesschlag vom kargen Insellabyrinth der Kornaten oder der Süßwasserwelt des Krka-Nationalparks – und dazwischen warten Dutzende Ankerbuchten. Genau hier liegt die Miss Moneypenny in der Marina Mandalina.

Das populärste Revier Kroatiens: ab Split oder Trogir zu den Inseln Šolta, Brač, Hvar und Vis – kurze bis mittlere Distanzen, verlässlicher Maestral und Hafenstädte voller Leben. Im Hochsommer entsprechend voll; wer Buchten für sich will, weicht in die Nebensaison aus.

Größere Schläge, große Namen: Korčula, der Nationalpark Mljet mit seinen Salzseen, das einsame Lastovo und am Ende Dubrovnik, die Perle der Adria. Ideal als 2-Wochen-Törn ab Šibenik – wir sind die Route selbst gesegelt und haben sie Tag für Tag dokumentiert.
Mit dem Flugzeug: Für einen Törn ab Šibenik ist Split (SPU) der praktischste Flughafen – ab Deutschland in rund 1,5 bis 2 Stunden erreichbar und nur etwa 45 Autominuten von der Marina Mandalina entfernt. Transfers und Mietwagen stehen direkt am Terminal; alternativ landet ihr in Zadar (ca. 1 Stunde nördlich) oder Zagreb (ca. 3,5 Stunden).
Mit dem Auto: Ab München sind es rund 900 Kilometer über Salzburg, den Karawankentunnel, Ljubljana und Zagreb – fast durchgehend Autobahn, gut 9 Stunden reine Fahrzeit bis zur Ausfahrt Šibenik an der A1. Plant die e-Vignette für Slowenien, die österreichische Vignette und die streckenabhängige Maut in Kroatien ein. Der Vorteil: Ihr bringt Proviant und Ausrüstung bequem mit und seid vor Ort flexibel.
Vor Ort: Falls ihr mit dem Auto angereist seid, bekommt ihr einen Parkplatz direkt in der Marina Mandalina. Ein großes Einkaufszentrum liegt nur rund 5 Minuten vom Hafen entfernt – ideal für den Großeinkauf am Anreisetag. Seid ihr geflogen, erledigt ihr den Einkauf am besten mit dem Taxi.

Die Adria ist kein Überraschungsrevier – ihre Winde folgen klaren Mustern. Wer sie liest, segelt entspannter.
Der thermische Sommerwind aus Nordwest: baut sich ab Mittag auf, weht nachmittags mit 3–5 Beaufort und schläft zum Abend ein. Der Taktgeber für jeden Sommertörn.
Kalter Fallwind aus Nordost, der böig von den Küstenbergen stürzt – am stärksten am Velebit-Kanal im Kvarner. Meist gut vorhergesagt: Wer die Zeichen kennt, liegt längst sicher.
Südostwind mit feuchter, warmer Luft: baut sich über Tage auf, bringt Welle und Regen. Kündigt sich früh an – und macht danach wieder Platz für stabiles Wetter.

Die Miss Moneypenny liegt mitten im vielseitigsten Revier der Adria. Nennt uns euren Wunschtermin – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.